Ganz früh am Morgen sind wir mit Davids Mietbus nach Chicago gefahren. Die erste Station sollte der Willis Tower mit seinem Skydeck, einem Aussichtsbalkon ganz aus Glas, sein. So der Plan. Aber schon bei unserer Ankunft hieß es, dass die Wartezeit nun schon 1,5 Stunden beträgt. Es war Columbusday in Chicago. Die Kinder hatten schulfrei, und der Chicago Marathon wurde am Vorabend gerade beendet.

Wir sahen viele Läufer aus aller Herren Länder und viele Familien die den Feiertag zu einem Ausflug nutzten. So planten wir kurzerhand um und ergründeten die Stadt zu Fuß. Wir liefen vom Willis Tower zuerst zum Chicago Symphony Center an der Michigan Avenue bis zum Millennium Park. Dort Trafen wir uns mit David wieder an der “Bean” oder Cloud Gate. Eine riesengroße Bohne aus hochglanzpoliertem Edelstahl, die Chicagos berühmte Skyline und die Wolken darüber widerspiegelt. Von dort liefen wir weiter durch den Maggie Daley Park bis zum Lake Michigan.

Wir hatten großartiges Wetter, der Strand lud uns zum Verweilen ein. Es war so vieles so anders und auch schön. Die Gegensätzlichen Gebäude, alte Kirchen vor der neuen Skyline faszinierten uns. Über Chicagos berühmten Riverwalk liefen wir zurück zur Michigan Ave und kehrten etwas fußlahm zum Lunch in “Fridays” ein.

David empfahl “den Girls” noch The Water Tower Place. Neben einem der Wahrzeichen Chicagos, dem Watertower, befindet sich auf der Michigan Ave dieses riesengroße Einkaufszentrum.  Wir hatten ein wenig Zeit zum Bummeln, dann holte uns David wieder ab. Die Heimfahrt sollte nicht einfach nur eine Heimfahrt sein. Er fuhr mit uns am Strand entlang, dort wo die “Schönen und Reichen” wohnen, vorbei am gigantischen Areal der Northwestern University mit ihren ganz typisch amerikanischen Villen, Kirchen und Universitätsgebäuden.

Nach zwei Stunden Autofahrt kamen wir wieder an Greendales Community Church an. Dort legten wir eine Probeneinheit ein. Ca 21:00 Uhr gab es in Greendales wohl berühmtesten Pizza- Restaurant “Ricardos” leckere amerikanische Pizza. Unsere Gastfamilien verbrachten den Abend im Restaurant mit uns. Es war ein wirklich schöner Tagesabschluss mit Erzählungen von den Familien, der Arbeit, dem Studium und unserem Glauben. Wir können sagen, wir sind eine Gemeinschaft mit ihnen geworden.

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